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07. Februar 2020

Termine für die Gebetsstunden zum Weltgebetstag der Frauen am 6. März 2020 in der Region Hammelburg finden Sie in den Gottesdienstordnungen und Veröffentlichungen der jeweiligen Pfarrgemeinde.

Weltgebetstag der Frauen 2020:

Simbabwe - Steh auf und geh!

Der Weltgebetstag der Frauen ist weltweit die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Unter dem Motto "Informiertes Beten - betendes Handeln" feiern in 170 Ländern Frauen einen Gottesdienst. Allein in Deutschland nehmen jährlich am 1. Freitag im März über eine Million Frauen und Männer daran teil. In jedem Jahr steht ein anderes Land im Vordergrund, das die Gottesdienstgestaltung erarbeitet und über das im Vorfeld ausführlich informiert wird. In diesem Jahr steht der Weltgebetstag unter dem Motto "Steh auf und geh!" und im Mittelpunkt steht Simbabwe. Der Satz stammt aus dem Johannesevangelium (Joh. 5, 2-9). Die Frauen in Simbabwe wollen damit aufrufen, in diesem Land persönliche und gesellschaftliche Veränderungen als Chance zu begreifen und neue Wege zu gehen.


Das Land ist in einer wirtschaftlich schlechten Situation. Mugabe, der zunächst als Befreier von der weißen, rassistischen Herrschaft gefeiert wurde, brachte dem Land eine Vetternwirtschaft. Darin hat sich unter seinem Nachfolger Mnangawa nichts geändert. Bodenschätze könnten das Land reich machen, aber vom Ertrag der Minen profitieren nur wenige. Die meisten Menschen in Simbabwe leben auf dem Land in einfachsten Verhältnissen. Während die Männer in den Städten der Nachbarländer Arbeit suchen, bleiben die Frauen im Land und müssen sehen, wie sie mit ihren Kindern über die Runden kommen. Noch heute werden Frauen nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht kein Anspruch auf das Erbe haben, obwohl staatliche Gesetze das heute anders vorsehen.

Das Christentum erreichte das Land im 14. Jahrhundert. Heute rechnen sich 85 bis 90% der Menschen dazu: Apostolisch 33%, Pfingstgemeinden 17%, protestantisch 16%, katholisch 10 %, andere 8%. Früher waren führende Mitglieder der Kirchen auch Teil der herrschenden Klasse. In den letzten Jahren schlossen sich katholische, protestantische und evangelikale Kirchen zum "Heads of Christian Denominations" zusammen, um auch einen Wandel in Politik und Gesellschaft voranzutreiben. Es ist zu erwarten, dass sie Änderungen erreichen können.

In Gebet und Handeln verbunden mit Simbabwes Frauen sind am 6. März 2020 hunderttausende Gottesdienstbesucher*innen in ganz Deutschland. Auch in den Pfarrgemeinden in unserer Region finden über die Konfessionsgrenzen hinweg diese Gebetsstunden statt. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2020 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen, darunter ein Projekt wo Frauen in Simbabwe den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme besser Gehör zu verschaffen. In Mali wird eine Kampagne unterstützt, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt und in El Salvador geht es um die Organisation von Wasserschutzgebieten verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

Informationen zum Weltgebetstag der Frauen finden Sie auch unter www.weltgebetstag.de .